Wichtiges Sicherheitsupdate für Fritzbox muss manuell installiert werden

Hier wieder ein Hinweis hauptsächlich für meine Kunden:

Die Zeitschrift c’t berichtet über eine Sicherheitslücke in den aktuellen FritzBox-Modellen. Dieses Update ist nicht als Sicherheitsupdate herausgegeben worden, da AVM die Fehlerlücke verheimlicht hatte.

Die Folge ist: Ich habe zwar bei allen das Häkchen für „Sicherheitsupdates automatisch einspielen“ angehakt, jedoch muss das Update trotzdem manuell eingespielt werden.

Wird das Update nicht eingespielt, dann können unberechtigte, kostenpflichtige Anrufe über die FritzBox getätigt werden. Dafür ist es lediglich nötig, mit einem PC/Laptop/Smartphone/Tablet in dem Netzwerk der FritzBox eine speziell präparierte Internetseite zu besuchen- schwupps, schon wird die FritzBox fremdgesteuert.

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Fehler in der FritzBox Software 6.23?

Beim Einrichten der ersten Handys mit Senioren– bzw Kindervorbereitung habe ich auch Teamviewer QS auf den Handys installiert. Beim Starten ist mir aufgefallen, dass ich keine Verbindung zum Teamviewer-Server bekommen habe.

Mit Hilfe des Logfiles und des Teamviewer Supportes konnte ich den Fehler eingrenzen: Die FritzBox lässt keine Verbindungen über Port 5938 TCP durch. Ich vermute mal, dass auch andere Ports blockiert werden, da ich mich erinnern kann, dass ein Besucher auf seine Mycloud auch nicht zugreifen konnte.

Das Problem tritt nur auf dem Gastnetz auf, aber auch– und hier ist der Fehler in der Software – wenn man

Internetanwendungen beschränken: Nur Surfen und Mailen erlaubt

deaktiviert. Eigentlich sollte es dann keine Beschränkungen geben. Gibt es aber doch!

Also, nicht wundern, wenn irgendetwas außer surfen und mailen im Gastnetz nicht funktioniert!

Fehler in VPN bei fritz.box

Bei einem Kunden ist mir beim Erstellen der VPN Verbindungen mit der Avm-Software (Fritz Fernzugang einrichten) etwas aufgefallen:
Enthält das Passwort oder das Gruppenpasswort ein Anführungszeichen, kann die Datei mit den VPN – Einstellungen nicht importiert werden.
Die Software weist nicht darauf hin und beim Importieren der Datei ist mir auch keine Fehlermeldung aufgefallen.

Kaskadierte FritzBoxen und Faxen

Endlich mal eine sinnvolle Anwendung für IP-Telefonie!

Auf die Idee zu meinem aktuellen Bastelprojekt bin ich durch den Bericht „FritzBox ausreizen“ in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift c’t gekommen. Dort wird beschrieben, wie man über VPN zwei FritzBoxen miteinander verbindet, um damit eine Telefonnummer an mehreren Anschlüssen erreichbar zu machen. Ich habe mir gedacht, in meinem Fall hilft das bestimmt auch. Ich habe das Problem, dass ich zu meinem Büro nur eine Netzwerkleitung liegen habe, da dies eigentlich mal ein Gästezimmer werden sollte. Zum Faxen musste ich bisher immer in den Keller gehen.

Ich hatte noch ein altes Speedport W503V im Keller liegen, dessen DSL-Anschluss scheinbar nicht mehr funktioniert. Ich habe dann mit Hilfe der darauf eine aktuelle Version der Fritz-Software (7270) installiert (Anleitung dazu im IP-Phone-Forum).

Danach habe ich folgendes in der FritzBox 7390 (für meinen Internetzugang) eingestellt. Zuerst habe ich über „Telefoniegeräte“, „Neues Gerät hinzufügen“ ein LAN-Telefon hinzugefügt. Die interne Rufnummer und das Passwort habe ich mir notiert.

fritzbox-fon-weiterleitung1

In der dahinter geschalteten Box (bei mir Speedport W503V mit FritzBox-Software) habe ich unter Zugangsdaten es so eingerichtet, dass die 2. FritzBox von der ersten eine IP-Adresse bekommt und der Interzugang über LAN 1 läuft.
Unter „Telefonie“ – „Internettelefonie“ „Neue Internetrufnummer“ habe ich folgende Daten eingetragen:

fritzbox-fon-weiterleitung2

Danach war die Rufnummer sofort registriert. Leider hat das Faxen nicht funktioniert, denn ich musste noch unter „Internettelefonie“-„Erweiterte Einstellungen“ noch 2 Einstellungen ändern:

  1. immer Sprachkodierung mit Festnetzqualität verwenden

  2. Telefaxübertragung auch mit T.38 deaktivieren

Und schon ging’s. Wie stabil das ganze ist, werde ich noch berichten.